Beteiligte Künstler:innen

Charlotte Kaiser
Künstlerische Leitung, Mandoline
Veranstaltungen: 03.-31.10.
Im kontaktraum mache ich mich auf die Suche nach emotionaler Durchlässigkeit, radikaler Ehrlichkeit und den Tiefgründen des Menschseins.
Welche Schönheit steckt in Zerbrechlichkeit? Wie stifte ich daraus Gemeinschaft? Wo finde ich Klarheit in meinen künstlerischen Visionen?
Das Projekt entsprang dem Wunsch, auf introvertierte Weise mein Umfeld zu bewegen.
http://www.charlottekaiser.art
Foto: Lilli Glade

Jakü Suermann
Komposition
Veranstaltungen: 03.10., 05.10., 10.10., 14.10.
Wenn ich alleine bin, mache ich Musik, um meine Gedanken zu hören. Wenn ich in der Welt unterwegs bin, höre ich ihr zu und singe, um ihr zu antworten. Wenn andere mir zuhören, frage ich mich, wer was schön findet und warum.
Ich verstehe das Komponieren als eine Art ästhetischen Aktivismus, der vielleicht ein ganz kleines bisschen an den Grundfesten der Ordnung wackeln kann, die Menschen und menschliche Verhaltensweisen in "schön" und "nicht schön" unterteilt und Leben und Ausdrucksformen schneller abwerten kann, als sie überhaupt anfangen konnten, sich verständlich zu machen.
Foto: Elza Loginova

Bas Van Damme
Countertenor
Konzert: 03.10. 19:00 Uhr
Suchend und zugleich entschlossen verstehe ich das Künstlersein als einen Weg, sich durch das Leben zu bewegen. Lange Zugfahrten sind für mich oft der Beginn großer Freundschaften.
Was ich jedoch wirklich suche, ist eine neue Art, diese Welt, ihre Menschen und ihre Systeme zu betrachten. Ich denke „Kunst“ bringt mich am ehesten zu neuen Formen des Denkens.
Foto: Pauline Schüler

Timm Kornelius
Fagott
Konzert: 03.10. 19:00 Uhr
Ich arbeite gerne in Kollektiven, weil ich glaube, dass durch Zusammenarbeit Ideen entstehen können, durch Austausch und Missverständnisse.
Mich interessieren künstlerisch dabei vorallem Themen wie Unsicherheit, Fragilität, Unklarheit, Momente der Ungewissheit - obwohl ich menschlich eigentlich auf der Suche nach Klarheit und Gewissheit bin. Widersprüchlich, aber vielleicht auch notwendig, um Klarheit zu finden.
Foto: Pauline Schüler

Gabriele Basilico
Kontrabass
Konzert: 03.10. 19:00 Uhr
Ich bin auf der Suche nach der Autentizität, auf allen Ebenen meines Leben. Was auch immer das bedeuten kann. Nur so kann ich wirklich „ich“ sein und werden.
Es ist eine sehr bunte Reise, wenn man immer unterwegs ist: man sieht sehr viel von der Schönheit dieser Welt… die Menschen vor allem! Es ist eine Reise, die immer extrem dynamisch und spannend bleibt.
https://gabriele-basilico.com/
Foto: Sophia Hegewald

Jasmin Mai
Klangimprovisation
Installation: 10.-31.10.
Künstlerisch kreativer Ausdruck ist für mich ein Weg gleichzeitig in Kontakt mit mir selbst und in Kontakt mit anderen Menschen zu sein.
Es geht für mich um Da-Sein und Fließen, um Unabhängigkeit und Kontakt, um authentischen Ausdruck und Verletzlichkeit. Kreativität ist für mich eine Quelle der Lebensenergie.
Foto: Lucas Dall'Omo

Felix Lehr
Elektronische Musik
Workshops & Klanglabor: 19.-23.10.
In meinem musikalischen Raumschiff navigiere ich durch elektronische Klangwelten. Die Route entsteht aus dem Moment – aus Stimmungen, Impulsen und dem, was gerade passiert. Gesucht wird nicht nach Perfektion, sondern nach Ausdruck. Synthesizer, Beatmachines und andere Instrumente werden zu Werkzeugen, um sich auszuprobieren, nach Innen zu lauschen und neue Klangräume nach Außen zu tragen.
Am meisten Spaß macht das gemeinsam mit anderen neugierigen Musikentdeckern.
Hört doch mal rein, macht gerne mit, probiert euch aus und entdeckt!

Kristyusha
Elektronische Musik
Workshops & Klanglabor: 19.-23.10.
Kreativ zu sein bedeutet für mich, einen meditativen Zustand zu betreten. Hier höre ich auf, in Worten zu denken und lasse mich vom Fluss meines Unterbewusstseins treiben. In diesem Zustand werde ich empfänglich für die kleinsten Nuancen und meine Existenz beruft sich allein auf das Hier und Jetzt.
Wenn ich vor bzw. mit Leuten jamme, lade ich alle dazu ein mit mir diese Zone zu betreten. Wir starten einen gemeinsamen Dialog ohne Worte, leiten und fangen uns gegenseitig mit unseren Emotionen und schauen wo die Reise hinführt.

Bérengère Brulebois
Tanz
Workshops: 09.10., 17.10., 28.10.
In meiner Kunst suche ich nach Bewegungssprachen – nach meiner eigenen ebenso wie nach denen der Menschen um mich herum. Besonders interessiert mich, was geschieht, wenn diese Sprachen aufeinandertreffen.
Was entsteht, wenn wir uns aufeinander einlassen? Wie können wir miteinander wachsen und voneinander lernen? Und was können wir gemeinsam in der Welt bewegen?
Foto: Rachel Mrosek

KÄTHE
Kunst, Tanz, Musik, Sillyness
Ausstellung: ab 04.10.
In aller erster Instanz mache ich Kunst, weil es mich lebendig macht! Weil es mich aus einer Welt rausholt, die mir oft nicht gefällt. Die Rampensau in mir bekommt ihren absoluten Frieden, wenn sie so gewagt, so frech, so laut, so verletzlich dastehen kann.
Ich liebe es Menschen dazu zu bewegen, sich spielerisch der Kunst zu nähern: Silly Walks, Silly Dancing, Kinderspiele, Circle Songs, Improtheater. Es gibt so viele Türen, die uns Menschen dazu führen, uns auszudrücken ohne Scham.
http://www.instagram.com/kaetheskunst
https://mailchi.mp/fbd7f72d22a4/kthes-kunst

Chantal Dominique Bacıoğlu
Geschichten, Fantasie & Freigeistigkeit
Wie wäre die Welt, wir würden unsere Geschichten freiherzig erzählen? Als reisende Künstlerin habe ich mir meine eigenen erobert und einen Koffer voller Inspiration baumelt nun in meiner Hand - groß genug für alle.
Mit dem Atelier der Geschichten kommt an Bord des Kontaktraums ein Ort, an dem wir uns mit Wörtern frei malen, unsere inneren Ozeane in Geschichten entdecken und ziemlich ungestüm dabei sind. Wir erfinden, imaginieren, angeln und erzählen Geschichten, die es nur in uns zu finden gibt.
https://artistaandmuse.com/
https://www.instagram.com/artista.and.muse/
Foto: Vanessa Seferin

Yvonne Braschke
Mixed Media Kunst
Hi, ich bin Yvonne – Mixed-Media-Künstlerin, kreative Entdeckerin und wahrscheinlich am glücklichsten mit Farbe an den Händen.
Kunst ist für mich eine Möglichkeit, mich selbst besser kennenzulernen. Oft entdecke ich erst im Machen, was eigentlich gerade in mir passiert. Dieser intuitive, spielerische Prozess hilft mir, meine Emotionen besser zu verstehen und zu verarbeiten. Und ich glaube, je mehr wir uns selbst verstehen, desto ehrlicher können wir auch anderen begegnen.
Meine Kunst lebt vom Ausprobieren, vom CREATIVE PLAY. Ich bin fasziniert von Mixed Media, Art Journaling, unterschiedlichen Materialien, Farben, Texturen und all den kleinen Zufällen, die entstehen, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.
Mich interessiert weniger das perfekte Ergebnis, als die Frage: Was passiert, wenn wir unserer Intuition folgen, dem Prozess vertrauen und dabei mit uns selbst in Kontakt treten?

Ben Taffner
Organistor, Show Tänzer, Tanzlehrer von LindyHop Saarbrücken
Social Dance / Tea Dance: 04.10., 25.10.
Wenn ein Swingsong startet, passieren verrückte Dinge in mir: mein Körper fühlt jeden einzelnen Schlag in der Musik und möchte sich dazu bewegen. Ich kann mich in der Musik völlig frei ausdrücken. Es ist sportlich, energiegeladen, gemütlich, reizvoll....kurz: für mich ist es ein Gefühl absoluter Lebensfreude, sobald ich mit einem Follower durch das Intro eines Songs bounce!
Außerdem habe ich schon so viele unterschiedliche Menschen durch das Tanzen kennengelernt und war an wunderschönen Orten in der Welt. Es ist eine unbeschreibliche Bereicherung für mein Leben!

Gajos Swaying Rats
Swing-Musik
Hannes Gajowski - gt
Vincent Pinn - tp
Sven Kurz - db
Fredrik Wittig - dr
Live-Tanzmusik: 04.10.
Wenn wir spielen, suchen wir den Moment, in dem Töne zu Bewegung werden. Wir verstehen Swing als Dialog. Wir geben den Takt vor, aber erst durch eure Schritte entsteht echte Gemeinschaft.
Auf dem Schiff für die Tanzenden zu spielen, entsprang dem Wunsch, im gemeinsamen Puls der Musik den Alltag zu vergessen.
Fotos:
Anna Salomon I hannahbonn
Anna Salomon I Suyoung Kim

Verena Marie Balschus
Bildende Kunst
Workshop & Austellung: 30.10.
Ich mache Kunst um das Unfassbare, das Unerklärliche, spürbar und begreifbar zu machen. Ich möchte Menschen in Verbindung bringen; mit sich, Anderen und dem Ganzen.
Foto: Verena Marie Balschus

Rebecca Boukari
Theater der Unterdrückten
Kurs: donnerstags, 18:30-20:30
Unsere Welt hält so viel Schönes bereit, was wir erleben können - und trotzdem ist das wenigste davon auch allen Menschen vergönnt. Ein gutes Leben in Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung
- keine Selbstverständlichkeit für Alle, sondern ein Glücksfall, den unsere Gesellschaft nur den wenigsten ermöglicht. Mich interessiert, wie wir uns zusammenschließen können, um diese Unterdrückung sichtbar zu machen und sie gemeinsam zu bekämpfen.
Als wirkungsvolles Werkzeug im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit durfte ich 2019 bei Jordi Forcadas von Forn de teatre Pa‘tothom in Barcelona das Theater der Unterdrückten kennenlernen.
Meine Erlebnisse dort haben mich geprägt und angespornt, in Saarbrücken weiterzumachen mit einem Theater für den sozialen Wandel.
Ich bin aufgeregt und freue mich, mit euch im Oktober die gesellschaftlichen Verhältnisse in den Blick zu nehmen und mit unseren Körpern zu erproben, was es bedeuten könnte, Widerstand zu leisten.
Foto: Rebecca Boukari

Detlef Engel
Tango
Practilonga & Milonga: 15. & 17.10.
Das analytische Denken eines Ingenieurs mit der Sensibilität eines Musikers verbinden? Das wäre doch mal was! Als ich 1997 den Tango entdeckte, hatte ich noch nie eine Tanzschule betreten und mir meine tänzerische Neugier für diese Begegnung aufbewahrt.
Große Zusammenhänge und deren kleine Details vermitteln. Erkennen, wo Bewegungen ins Stocken geraten und was Lernende an ihrer freien Entfaltung hindert. Darin gehe ich auf. Immer verbunden, immer musikalisch.
Auch Humor und "Theatralisches" gehören zu meiner künstlerischen Sprache: In Schulprojekten in Frankreich verbinde ich gemeinsam mit einer Schauspielerin Tango, Theater und einen Schuss Comedy zu einem spielerischen Zugang für junge Menschen.
Seit 2013 bilden Melina und ich Tangolehrerinnen und -lehrer aus. Hier fließen musikalisches Gespür und präzise Bewegungsanalyse zusammen. Und die Freude daran, andere auf ihrem Weg zu begleiten.
Mehr über unsere gemeinsame Arbeit: http://tangodesalon.de
Mehr zu den Schulprojekten in der Normandie: http://compagniemadame.fr

Melina Sedó
Tango
Practilonga & Milonga: 15. & 17.10.
Als Tochter einer deutschen Mutter und eines spanischen Vaters in London geboren, war ich von Anfang an mit kulturellen Kontrasten gesegnet, ganz wie der Tango. Tanz begleitet mich seit meiner frühen Kindheit über Ballett, Modern Dance, Gesellschaftstanz und Flamenco bis hin zu meiner Tango-Entdeckung 1995. Dem Tango verfiel ich ob seiner besonderen Verbindung von Musik, Bewegung und Begegnung. Für mich ist Tango ein Dialog ohne Worte: Nähe genießen, einander zuhören und Musik gemeinsam gestalten.
Als Psychologin und Tanztherapeutin interessiert mich besonders, wie wir miteinander in Verbindung kommen. Die Vielfalt der Tangomusik prägt meinen Unterricht ebenso wie meine Arbeit als Tango-DJ. Ich tanze beide Rollen und lade Dich ein, neue Perspektiven zu entdecken. Seit 2001 unterrichte ich mit Detlef in Europa und den USA. In 2015 und 2020 haben wir "Caminar Abrazados" geschrieben und weiterentwickelt, ein Lehrwerk aus Buch und Film zum Argentinischen Tango.
Und abseits der Tanzfläche? Da entwickle ich als Autorin Geschichten und Welten für Fantasy-Rollenspiele.
Entdeckt mehr über meine Arbeit auf http://melinasedo.com

Thomas Klein
Stepptanz
Stepptanz-Taster: 08.10.
Mein Leben war von Anfang an mit Bewegung und Kreativität gefüllt. Viele Jahre waren damit verbunden perfekter zu werden. Das habe ich hinter mit und kann mich nun endlich dem eigenen Gefühl widmen….wie auch immer das dann ist oder sein wird.
Steppen – für mich Rhythm and moves – ist die Tanzform, die mich am meisten mit dem Puls der Musik verbindet. Das Theaterschiff ist ein so besonderer Ort, dass ich mich sehr spontan begeistern konnte, mit zu jammen und meine Liebe zum (Stepp-)Tanz zu teilen
Stepptanz-Taster für alle….Steppschuhe braucht ihr nicht, könnt sie aber gerne mitbringen.

Electric Boogaloo
zeitgenössischer Jazz
Konzert: 26.10.
Electric Boogaloo ist ein zeitgenössisches Jazzquintett im Grenzbereich zwischen komponierter Form und freier Improvisation. Die fünf Musiker bringen jeweils eigene Kompositionen ein und verleihen dem Ensemble so eine große stilistische Bandbreite. Die Musik ist geprägt von komplexen Strukturen, sensibler Interaktion und einem offenen Umgang mit Zeit, Raum und Klangfarbe. Electric Boogaloo interessiert sich weniger für stilistische Wiederholung als für klangliche Konsequenz, spontane Prozesse und individuelle Formlösungen.
Leo Kwandt: „Ich möchte durch die Musik mit dem Publikum auf eine tolle Reise gehen und eine schöne Zeit verbringen“
Stefan Scheib: „Ich liebe das Einmalige bei jedem Konzert. Im Zusammenspiel von Ort, Zeit, den Mitspielenden, den Zuhörenden und dem Repertoire entsteht etwas Einzigartiges, das sich nicht wiederholen lässt“
Johannes Schmitz: „Ich mache Musik, weil es mir viel Freude bereitet“

Weitere Beteiligte
TBA
Du bist Musiker:in, Künstler:in, Tänzer:in, Kunstschaffende:r, Aktivist:in, Pädagog:in, Interessierte:r?
Du suchst nach einem Raum, in dem du dich kreativ ausleben oder gesellschaftlich engagieren kannst?
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Melde dich gerne unter mail@charlottekaiser.art